Ein Prozent ist genug: Mit wenig Wachstum soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel bekämpfen – Noituisong.com


Ein Prozent ist genug: Mit wenig Wachstum soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel bekämpfen Ein muss f r alle, die weiter als bis morgen denken, denen die Menschheit am Herzen liegt und die die Hoffnung nicht aufgeben Dem Foristen Andreas m chte ich zustimmen Das Buch ist sehr einfach geschrieben, so dass auch Leser ohne Abitur es verstehen k nnen Begriffe wie BIP und Wirtschaftswachstum werden erl utert Trotzdem bleibt das Buch nicht an der Oberfl che, sondern geht relativ tief in die Problematik ein.Das Buch postuliert das wir in den reichen L ndern uns mit deutlich weniger Wirtschaftswachstum zufrieden geben sollten Die 3 Welt L nder werden dabei ausdr cklich ausgenommen Es gibt 13 Vorschl ge teilweise kaum politisch durchsetzbar zur Milderung zuk nftiger sozialer und kologischer ProblemenIn der Analyse der bestehende Situation erkennen die Autoren, dass seit etwa 30 Jahren trotz Wirtschaftswachstum die Schere zwischen Arm und Reich gr sser geworden sind Auch in der reichen Welt hat die Armut zugenommen Sie sehen gro e Herausforderung in der Demographie, der Automatisierung sowie knapper werdenden Ressourcen und Klimawandel.Die Autoren wehren sich gegen ber der Philosophie des freien Marktes und die Aufforderung der Staat sollte sich heraushalten Freier Markt und Demokratie sind in den Augen der Autoren Todfeinde Der Staat muss eine wichtige Rolle einnehmen um soziale und kologische Probleme zu mindern Auch sehen Sie den Freihandel nicht zwingend positiv Arme L nder m ssen hnlich wie China es gemacht zuerst eine eigene Industrie aufbauen und sich erst danach ffnen Ohne Protektionismus sind die armen L nder im freien Wettbewerb chancenlos.Ich gebe bewusst 5 Punkte obwohl ich einige Widerspr che entdeckt habe und nicht alle Vorschl ge teile Der entscheidende Faktor der positiven Bewertung ist dass das Buch einem zum Nachdenken bringt und auch jemand der wie ich belesen ist neue Aspekte zeigt So war mir z.B nicht bewusst dass die scheinbaren Erfolge der weltweiten Armutserfolge u.a daran liegen, dass man sowohl 1980 als auch heute als absolute Armutsgrenze 1 Dollar Einkommen am Tag nimmt Ber cksichtigt man dass 1 Dollar im Jahr 1980 heute etwa 2 Dollar 90 wert sind, haben wir pl tzlich eine leicht negative Entwicklung.Einen Widerspruch sehe ich dass gleichzeitig die Autoren aufgrund der Automatisierung eine h here Arbeitslosigkeit voraussehen und viele Kapitel sp ter aufgrund der Demographie einen Arbeitskr ftemangel voraussagen Einige Vorschl ge funktionieren meiner Meinung nach nur in einem totalit ren Staat Es ist kaum m glich zu verhindern dass reiche Eltern ihre Kinder unterst tzen und gegen ber den Kindern rmerer Eltern einen entscheidenden Vorsprung geben Das verhindert auch eine Erbschaftssteuer von 100% nicht Auch die Idee 50 j hrige Frauen die keine Kinder bekommen haben zur Belohnung viel Geld zu geben empfinde ich als abstrus Man kann nicht gleichzeitig gegen eine zu starke konomisierung der Gesellschaft sein, und solche pers nlichen Entscheidungen wie Kinderwunsch versuchen konomisch zu steuern.Die meisten der Vorschl ge bedeuten eine Umverteilung von Reich nach Arm Allerdings wollen sie das Renteneintrittsalter erh hen, bei gleichzeitiger Erniedrigung der Jahresarbeitszeit.Aus meiner Sicht fehlen ein paar Dinge Der Lobbyismus wird nur kurz angesprochen Die Problematik der Medienkonzentration wird gar nicht erw hnt F r mich ist dies ein Kernpunkt Ohne wirklich freie Medien, wird es wohl unm glich Mehrheiten f r eine Politik die der Allgemeinheit nutzt zu finden Trotz einiger Kritikpunkte ist das Buch sehr lesenswert. Very good Es fehlt noch zum naechsten Buch nachhaltige gesundheit dienstleistungen Wie einfach es sein k nnte Die Autoren vertreten mehrere Thesen, die einleuchten, z B dass den wenig entwickelten Staaten mehr Wachstum zugestanden werden muss, als den bereits hoch entwickelten Nachholbedarf Zur derzeitigen Wirtschaftskrise argumentieren sie Die Staaten bzw die EZB sollte nicht den Banken billiges Geld zur Verf gung stellen, da derzeit nicht wegen hoher Zinsen, sondern wegen fehlendem Bedarf an G tern zu wenig investiert wird Das Geld sollte stattdessen den armen privaten Haushalten gegeben werden, damit diese mehr kaufen und damit Nachfrage und Investitionen erzeugen Dabei soll aber auch sichergestellt werden, dass arbeiten sich lohnt N her gehen sie auf den Aspekt Lohnabstand zwischen eigener Leistung und sozialen Leistungen leider nicht ein Meine Meinung dazu Wenn arbeiten sich nicht lohnt, gibt es zu wenig zu verteilen. Wie Vorrrenzensent Andreas am 13 10 2016 schreibt, enth lt das Buch Ein Prozent ist genug viele Botschaften Ich greife auch eine heraus.Auf S 116 schreiben die Autoren Die marktliberale Doktrin l uft auf eine unaufh rliche Austerit t f r die Mehrheit und die unendliche Ausbeutung des Planeten hinaus, weil der Staat seine Aufgabe, gef hrdete Menschen und kosysteme zu sch tzen, nicht erf llt Und trotzdem geben viele W hler in der reichen Welt mit Begeisterung denen ihre Stimme, die dieser Lehre folgen und das soziale Netz zerst ren, das sie selbst, die B rger, sch tzt und die das Unternehmertum ermuntert, seine Produktivit t auf Kosten ihrer Arbeitspl tze und ihres Lebensstandards zu steigern S 116 Dieser Befund bedarf keines weiteren Kommentars.Wie kommt es dazu, dass sich Staat und B rger derma en einseifen lassen Die Antworten sind hinl nglich bekannt und nachzulesen z B bei Tim Engartner, Staat im Ausverkauf oder Balser Ritzer, Lobbykratie.Warum werden aus dem Wissen um die negativen Folgen des Neoliberalismus in einer Demokratie keine Erkenntnisse gezogen Da ist man nur noch ratlos. Die Fronten sind verh rtet hier die Anh nger des Degrowth, die negative Wachstumsraten f r unverzichtbar halten dort die Mehrheit der Wachstumsgl ubigen, die noch immer von zweistelligen Zuw chsen tr umt Radikale Rhetorik und Konzepte scheinen mehr denn je n tig zu sein, um sich Geh r zu verschaffen Doch gibt es wirklich keine L sungen dazwischen F r Jorgen Randers und Graeme Maxton ist es h chste Zeit, Realit ten anzuerkennen und Denkblockaden zu berwinden In Ein Prozentist genug stehen die Industriel nder, deren Wirtschaft kaum noch w chst im Mittelpunkt Der aktuelle Bericht an den Club of Rome r umt auf mit dem Mythos der Alternativlosigkeit und pr sentiert einen Ma nahmenkatalog f r berf llige Reformen in Politik und Wirtschaft f r den Umbau unserer sozialen Sicherungssysteme, f r menschenw rdige Arbeitspl tze und einen Klimaschutz,der der Wirtschaft nutzt Wichtig fr alle Menschen Aber ganz besonders fr die, die angesichts von Umweltzerstrung, Armut und Kriegen schon in Hoffnungs und Tatenlosigkeit versunken sind Es gibt noch Hoffnung, wenn alle zusammenhalten. Provocative ideas, but I think they are right with several of the ideas.


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